Antonio Moglia: Tigre con Tigrotti
Die gefleckte Stillende und Feuerlöscherbewachende
Pinacoteca Ambrosiana

„Qui si sana“

Wer dieses Haus betritt,
Wird in heilige Arme genommen,
Und bleibt auf ewig verschont
Von Krankheit, Verderben und Tod.
Es steht in dunklem, verschlossenem Hain,
Und grüsst dich, Wandrer, stolz,
Doch vergeblich suchst du ein Tor,
Und kein Pfad führt durchs düstere Grün.
So steige weiter auf deinem Weg
Den Berg hinan, und suche dein Heil
himmelwärts und den Sternen entgegen.

Nel Caffè Napoli, Piazza Gaë Aulenti, Milano
„Wenn ein Neapolitaner – aus welchem Grund auch immer – glücklich ist, bezahlt er statt für einen Kaffee, den er selbst trinkt, für deren zwei, für den seinigen und für denjenigen des Kunden, der nach ihm kommt: als ob er einen Kaffee dem Rest der Welt anbietet.“
Luciano di Crescenzo

Le camelie nella Villa Della Porta Bozzolo a Casalzuigno

Wovon andere nur träumen – Ihr Italiener gestaltet es: il paradiso. Ihr gründet die FAI, pflegt Eure palazzi in unermüdlicher Fronarbeit, bewahrt sie vor dem Verfall – und geben diese endlich etwas her, so schmückt Ihr sie mit Euren camelie rosse, bianche, rosa-bianche, rosissime, bianchissime, rossoscure, rossicce, rossastre, rosso striate, bianco maculate, alcune anche gialle und schliesslich lässt Ihr freundlich die Besucher aus dem Norden darin wandeln und verhelft ihnen, ihre zur Blässe neigenden Träume rechtzeitig aufzufrischen.

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