… ästhetische Anweisungen alla bellezza milanese …

… il lago Gaë Aulenti a Milano Porta Garibaldi …

… Auf der Suche …

… nach Kultur …

… im Triennale di Milano …

… urban gardening at Casa della Memoria, Milano …

… urban gardening at Milano Porta Garibaldi …

… urban gardening at Milano Porta Garibaldi …

… Doch einmal im Jahr, an irgendeinem nichtssagenden Tag, …

… wenn in der Stadt noch alles schläft und niemand auf den Gedanken kommt, …

… einen Friedhof zu besuchen, lösen sich die Gestalten aus ihren Verankerungen; …

… die Glieder verlieren die gewohnte Steife und werden geschmeidig und biegsam in ihren Gelenken; …

… die Augen regen sich; der Blick wandert über die steinernen Simse und begegnet demjenigen der Nachbarin; …

… die Körper strecken sich und steigen von ihren Sockeln. …

… Sie sammeln sich nach und nach in der Mitte der Totenstadt …

… und wandeln in langer Kolonne schweigend den Gräbern entlang. …

… An diesem Tag sind sie nicht nur Sinnbilder der Trauer und des Gedenkens, …

… sondern erinnern sich und die Gräber und die noch schlafende Welt rund um sie, …

… dass nichts und niemand nur der längst erloschenen Vergangenheit und ihren Geschichten zugehörig ist, …

… sondern dass alle Materie und aller Geist in die unbekannte Ferne strebt, …

… dem reinen, noch geschichtslosen Geschehen entgegen. …

… die noch Lebenden schreiten durch dunkle Alleen …

… ab und zu begleitet von einer Katze …

… die andächtig und gewissenhaft geheime Botschaften unter den bronzenen und steinernen Gestalten austauscht …

… der Toten gedenken? Oder der Vergänglichkeit des eigenen Lebens? Die zarte und dahinfliehende menschliche Gestalt in harten, beständigen Stein zu meisseln bleibt ein Widerspruch und gemahnt an den schrecklichen Gegensatz von Zeit und Ewigkeit …