Sprache und Klang

«Der öffentliche Raum ist unser grosses, nein, unser grösstes Theater – mit den unzähligen Szenerien, auf denen gleichzeitig die erstaunlichsten Stücke gespielt werden, vielleicht zufällig, absichtslos, doch nicht minder eindrücklich, oder bewusst, absichtsvoll: der grosse, ganz grosse Auftritt im Licht der heitersten Sonne oder im schummrigen Dunkel der Whiskybar. Unter Theater verstehen wir seit alters die Schaustätte der Kunst. Doch das öffentliche Theater, der öffentliche Raum, ist viel älter. Und: kulturübergreifend. Jede Gesellschaft kennt und pflegt es. In ihm sind wir gleichzeitig Zuschauer, Zuhörer – und Akteure. Das macht es zur faszinierendsten Bühne überhaupt.»
I
II
III


«Harmonia. Mein Name. Mit Stolz trage ich ihn. Ich bin die einzige der antiken Göttinnen, die bis heute überlebt hat. Und weiter überleben wird, denn ohne mich gehen die Menschen zu Grunde, wie seinerzeit die Drachenzahnmänner, die sich gegenseitig aufs Blut bekämpften und hinstreckten. Die einzige Göttin, welche die Menschen immer nötig haben werden.»
